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" Bäume sind für mich
immer die eindringlichsten Prediger gewesen. |
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Schwarzpappel am Ehrenmal |
Dicht neben dem kleinen Teich im Park "Am Born" in St. Michaelisdonn wächst eine riesige Schwarzpappel mit einem Stammumfang von nahezu vier Metern. Sie gehören zu den stärksten ihrer Art in Dithmarschen. |
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Friedenseichen |
Von den ehemals drei Friedenseichen in St. Michaelisdonn stehen heute nur noch zwei: an der Ecke Öster-/Claus-Harms-Strasse und an der Ecke Schul/Westerstrasse. Die Bäume wurden 1870/71 nach dem Deutsch-Französischen Krieg in der Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden gepflanzt. Die "Friedenseichen" vor der "Alten Post", der heutigen Polizei, musste dem Straßenbau weichen. Weitere Eichen stehen in Hindorf und Hopen. |
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Die Blutbuche in Hopen |
Am Ortsausgang von Hopen zum Klev - auf dem "Lindenhof" von Jürgen Weerts - steht in einem Baumgarten eine besonders prächtige Blutbuche, deren dichtes Kronendach bis auf den Erdboden reicht. Im April, Mai und Juni leuchtet ihr Blätterdach rot. |
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Die Schwarzkiefer in Eddelak |
Im Baumbestand des Hofes Lorenz am Ortsausgang von Eddelak in Richtung Averlak fällt unter den üblichen Laubbäumen ein Nadelbaum auf. Es ist eine alte, vom Wind gebeugte Schwarzkiefer, die als Schutzbaum auf Bauernhöfen in Dithmarschen nur selten anzutreffen ist. |
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Kratteichen am Klevhang |
In der Höhe des Flughafens Hopen treffen wir am Klevhang
auf eine Waldform, die in ganz Schleswig - Holstein selten geworden ist und
in Dithmarschen in dieser Ausprägung nur hier vorkommt : das Eichenkratt.
Kratts sind Kümmerformen und herab - gewirtschaftete Reste des für unsere
Geest ursprünglich bodenständigen Waldtypus, des Eichen- mischwaldes. Die
äußerst windexponierte Lage, das besonders durch Sonneneinstrahlung
beeinflusste Kleinklima am Steilhang und das laufende "Auf-den-Stock-Setzen"
der Bäume, also Klima und niederwaldartige Bewirtschaftung, führen zur
Ausbildung des Kratts am Klev. Neben der Stieleiche kommt vereinzelt auch die
wärmeliebende Trauben -eiche vor. Durch die besondere Nutzung der Eiche als
Niederwald bildeten sich nach jedem Einschlag aus den kurz über dem Boden
abgesägten Stämmen Stockausschlägen mit einem Gewirr von krummen Ästen und
Zweigen, die zusätzlich mit den starken Westwinden von der nahen Nordsee zu
kämpfen hatten. Neben der Gewinnung von Brennholz und Holzkohle wurde die
Eichenrinde zur Herstellung von Gerberlohe verwendet. ( Aus dem Buch "Alte Bäume ein Dithmarschen" von Walter Denker und Reimer Stecher) |
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Weitere alte Bäume finden Sie zum Beispiel an der Strasse "Brustwehr" in St. Michaelisdonn ( eine rund 140 Jahre alte Esche ) oder im Garten des ehemaligen Gasthofes Block in Dingen ( eine über 100 Jahre alte Kastanie ). |
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