St. Michaeliskirche / St. Michaelisdonn

    
St. Michaeliskirche

Der Erzengel Michael gab nicht nur der Kirche ihren Namen, sondern auch der Gemeinde. Sein Kampf mit dem Drachen, der den Teufel darstellt, ist noch heute im Wappen St. Michaelisdonn zu sehen. Das gemütliche kleine Gotteshaus wurde am 8. September 1611 eingeweiht. Bis dahin mussten die 59 Familien aus dem Donn noch nach Marne zur Kirche. Erst nach dem Bau fing man an, Geld zu sammeln - die Gesamtkosten betrugen 2411 Taler und 10 Schilling.    

    
Der Altaraufsatz aus Holz wurde 1693 eingesetzt; die Malereien stammen aus dem Jahr 1699. Die Kanzel erhielt erst 1955 durch den Glückstädter Kunstmaler Wehrmann ihre heutige Farbgebung; bis dahin war sie weiß lackiert, 1980 wurde eine neue Orgel gebaut.
     
Eine Viertelmillion Mark kostete der 31,7 Meter hohe Glockenturm, der 1964 gebaut wurde. Ungewöhnlich : Er steht ein Stück von der Kirche entfernt. Seine Krone ist aus Kupferblech, für das die Gemeinde die Blattvergoldung stiftete. Im Turm hängen drei Glocken.

 

        Glockenturm St. Michaeliskirche

  

St. Marien-Kirche

Die Eddelaker Kirche stammt aus dem Jahr 1740. sie enthält eine der ältesten Erztaufen aus Bronze. Bereits vor dem Bau der heutigen Kirche stand an der selben Stelle ein Gotteshaus, an das 1676 der Holzturm angebaut wurde. Er birgt zwei Glocken : die Marienglocke von 1703 und eine Glocke von 1983 als Ersatz für eine im zweiten Weltkrieg beschlagnahmte Glocke.

 

   

St. Marien Kirche / Eddelak

Christuskirche (Baptisten)

Die Christuskirche ist seit 1945 in St. Michaelisdonn zu Hause. Sie gehört zum Bund Evangelisch-Freikirchler Gemeinden, einem Zusammenschluss von über 930 Gemeinden und Zweiggemeinden mit über 87 000 Mitgliedern.